Der ultimative Praxistest zur Verabschiedung von Familie Werner

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Der ultimative Praxistest zur Verabschiedung von Familie Werner

Das letzte Wochenende (23.1.-24.1.16) stand ganz unter dem Zeichen der Verabschiedung von Familie Werner. Nach fünf Jahren in Nordhorn verschlägt es die Familie nun beruflich zurück nach Elstal, wo Simon im Gemeindejugendwerk des Bundes als Bildungsreferent arbeiten wird.

Um die Verabschiedung möglichst in die Länge zu ziehen (damit der Abschied nicht allzu schnell kommt) wurde sowohl am Samstag als auch am Sonntag Verabschiedung „gefeiert“. Am Samstag musste sich Familie Werner in einem bunten Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Weggen einem ultimativen Praxistest unterziehen, da sie jetzt von der Praxis zurückkehren zur Theorie.

Das Café mittendrin verabschiedet sich

Das Café mittendrin verabschiedet sich

Verschiedene Gruppen der Gemeinden hatten sich dazu allerhand überlegt. So wurde zum Beispiel ein altes Versprechen des Frauentreffs eingelöst, nämlich einen typischen Grafschafter Weggen zu bringen, wenn noch ein Junge zur Familie dazukommt. Aufgrund von Mats war der Frauentreff nun in der Bringschuld. Neben dem Weggen wanderte auch eine große Café mittendrin Torte auf das große Kuchenbuffet, die Damaris für das richtige Beantworten von Fragen zum Café mittendrin bekommen hatte. Hierbei waren sowohl mathematisches Können als auch gutes Erinnerungsvermögen gefragt. Der Seniorenkreis fasste gemeinsame Stunden zusammen und überreichte Simon und Damaris einen „Kräutertrunk“.

Die Mini-Jungschar wollte wissen, ob Simon und Damaris auch in der Mini-Jungschar mitarbeiten könnten, in dem das Lieblingsspiel der Mini-Jungschar, „Brauner Bär, wie brummst du?“, gespielt wurde. Die eine Runde konnten sie nur durch Hilfe von Mats gewinnen, der schnell erkannt hat, dass sich „Oma“ unter der Decke versteckt.

Die Mini-Jungschar verabschiedet sich

Die Mini-Jungschar verabschiedet sich

Das Kinderland wollte testen, ob Simon und Damaris im großen „Dingsda-Quiz“ Begriffe durch Umschreibungen erraten konnten. Darin zeigten vor allem die Kinder, dass sie im Gottesdienst gut aufgepasst hatten. Denn es wurden sowohl Gottesdienstthemen („Ich glaube, weil…“) als auch Aussagen aus Predigten („Manchmal sind wir Herodes und manchmal die heiligen drei Könige“) und Aussagen zur Taufe („Dann sagt Simon so: ‚Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.‘ Und dann kommt der unter Wasser.“) genau zitiert.

Dass Simon und Damaris Reden bzw. Predigten halten können, haben sie in den letzten fünf Jahren bereits unter Beweis gestellt. Die Gemeindeleitung wollte nun testen, wie spontan sie beim Reden halten sind. In einer Lobrede über die Gemeinde Nordhorn mussten Simon und Damaris insgesamt 10 Begriffe einbauen, die nacheinander erschienen. Dabei haben sie Vorgaben wie zum Beispiel „Der größte Sturrkopf der Gemeinde ist..“ gekonnt eingebaut, in dem sie sagten: „Der größte Sturrkopf der Gemeinde… ist heute nicht da.“ Im Gegenzug mussten zwei von Simon und Damaris ausgewählte Gemeindemitglieder eine Lobrede auf Simon und Damaris nach dem gleichen Prinzip halten. Der Sieger, in diesem Fall Simon und Damaris, wurde durch die Lautstärke des Beifalls bestimmt.

Auch musikalisches Wissen wurde von Simon und Damaris abverlangt. So musste sie Lieder anhand von sogenannten „Emojis“ erraten. Die Jugend der Gemeinde hatte sich das Spiel „Wer schon mal…“ überlegt, in dem Simon und Damaris Strukturen erkennen mussten. Es standen Aussagen auf der Leinwand und auf wen die Aussage zutraf, musste aufstehen. Simon und Damaris mussten erraten welche Aussage, auf der Leinwand stand. So standen z.B. alle auf, die schon mal bei einer Predigt von Simon eingeschlafen waren. Dadurch entstanden ganz bunte Mischungen, die nicht immer einfach zu erraten waren.

Bananenwettessen mit verbundenen Augen

Bananenwettessen mit verbundenen Augen

Ganz praktisch wurde es nochmal, als Simon sich Arbeitsklamotten anziehen musste und versuchen musste schneller ein paar Steinplatten im Atrium mit einem Hochdruckreingier zu säubern, als der ehemalige Kastellan. Auch Mats erkannte schnell „Papa winnt!“. Auch beim Spiel der Jungschar war Simon wieder gefordert. Als „Super Simon“ gewann er gegen den „Bananenfresser“ beim gegenseitigen Füttern von Bananen mit verbundenen Augen.

So war es ein sehr bunter Nachmittag in den sich jede Gruppe sehr kreativ miteingebracht hat und vor allem gezeigt hat, wie dankbar die ganze Gemeinde für fünf tolle Jahre mit Familie Werner ist. Es wurde nicht der Abschied gefeiert, sondern die Dankbarkeit und Freude über fünf gemeinsame Jahre!

Kommen Sie auch auf die Lösung?

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