kennenlernen

Evangelisch
weil für uns das Evangelium, die Gute Nachricht von der Rettung durch Jesus Christus, alleinige Grundlage des Glaubens und der Inhalt der Verkündigung ist. Wir gehören dem Glauben und dem Bekenntnis nach zu den Kirchen der Reformation.

Freikirchlich
weil wir eine „Freiwilligkeitskirche“ sind: Freiwillig ist die Mitgliedschaft, freiwillig ist die Mitarbeit und freiwillig sind auch die finanziellen Beiträge. Die Trennung von Kirche und Staat wird von uns befürwortet.Die einzelnen Gemeinden verwalten sich selbst und setzen auch ihre Aufgabenschwerpunkte selbstständig. Sie sind mit den anderen Gemeinden zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland, Körperschaft des öffentlichen Rechts, zusammengeschlossen. Weltweit gehören wir zum Weltbund der Baptisten.

Gemeinde
weil wir uns zur Gemeinde der Glaubenden bekennen. Zur Gemeinde gehören nach dem Neuen Testament alle, die Gottes Rettungsbotschaft annehmen und ihren Glauben an Jesus Christus bekennen. Durch Glaube und Taufe wird der Mensch in die Lebensgemeinschaft mit Christus gestellt. Dieses drückt sich in der Mitgliedschaft in einer Ortsgemeinde aus.

Baptisten
Diesen Namen tragen unsere Gemeinden überall in der Welt. Nur in Deutschland ist das anders, weil es hier 1941 einen Zusammenschluss mit anderen Christen gab, die auch die Glaubenstaufe praktizieren. Seitdem gehören die deutschen Baptistengemeinden zum „Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland, K.d.ö.R.“, die 90 Prozent der Mitglieder ausmachen. Die Bezeichnung „Baptisten“ leitet sich von dem griechischen Wort für „Untertauchen“ ab, das im Neuen Testament der Bibel für Taufen gebraucht wird. Es deutet darauf hin, dass wir die Taufe durch Untertauchen des Menschen vollziehen.

Baptistische Glaubensüberzeugungen
wie sie als „Baptist Prinzipals“ seit dem 17. Jahrhundert gelten

1. Die Bibel gilt als Gottes Wort
2. Die Gemeinde ist die Gemeinde der Gläubigen
3. Die Taufe erfolgt auf das Bekenntnis des Glaubens
4. Es gilt das allgemeine Priestertum aller Gläubigen sowie
5. die Selbständigkeit der Ortsgemeinde und
6. die Glaubens- und Gewissenfreiheit