Wir alle freuen uns, wenn nach den Sommerferien die ersten Gruppen unser Gemeindezentrum wieder mit Leben füllen. Viele haben die Gemeinschaft schmerzlich vermisst und  planen in und für ihre jeweiligen Kleingruppen wie Gemeindeunterricht – Kinder-Jugendarbeit, Seniorenkreis, Hauskreise, und Musikteams.

Die Gemeindeleitung hat dem Diakonat Verwaltung den Auftrag erteilt, ein Corona-Hygienekonzept zu erarbeiten und auch zu verantworten. Als Diakonat waren wir voll Vorfreude, die aktuellen Lockerungen, die sich per Landesverordnung ermöglichen, in unser Konzept einzuarbeiten.


Allerdings wird im Land Niedersachsen nun vorerst bis zum 15.9.2020 auf weitere Lockerungen aus Gründen der Vorsicht verzichtet. So kann zunächst weiter nur im engeren Rahmen Gemeindearbeit in unserem Gemeindezentrum stattfinden.


In der letzten GL-Sitzung vor den Sommerferien wurde der Arbeitsauftrag –„Anpassung des Hygienekonzeptes an die jeweils aktuelle Version der niedersächsischen Landesverordnung“ noch einmal an das Diakonat bestätigt. Aber, wir als Diakonat sind nicht bei allen Veranstaltung anwesend und können darum nicht die Einhaltung verantworten. Diese Verantwortung wurde dabei durch GL-Beschluß an die jeweiligen Gruppenverantwortlichen delegiert.

Unser erstelltes Konzept ist für alle einsehbar auf unserer Homepage und sowie churchtools. Bitte haltet euch alle auf dem aktuellen Stand und haltet es streng ein: die Maskenpflicht bei Ein- und Ausgang sollte inzwischen selbstverständlich geworden sein, Hinweise auf die Maskenpflicht sowie Desinfektion an diversen Stellen, auf die Wegführungen, auf Abstandregelungen und Verhalten haben wir angebracht und werden diese laufend den möglichen Änderungen anpassen!


Jeder Gruppenleiter und Moderator von Veranstaltungen muss immer wieder auf notwendiges Verhalten der Teilnehmer bei Ein- und Ausgang hinweisen.


Hinweise zu Unklarheiten oder Unzulänglichkeiten in diesem unserem Gemeindehygienekonzept meldet gerne dem Diakonat Verwaltung – Claudia Laug – Jan Gerd Sandersfeld – Dietmar Bartels – Arno Boll. Wir prüfen das – und ändern Bedarfe und Möglichkeiten.


Euch eine guten Start in die neue Gruppenarbeit – Gottes Segen und Bewahrung dabei wünschen wir euch.
Diakonat Verwaltung

Schutzkonzept der EFG Nordhorn für das Feiern von Gottesdiensten im Hinblick auf Covid-19/Coronavirus

Grundsätzliches

Wir wollen gerne wieder Gottesdienste feiern und Gemeindeveranstaltungen durchführen. Bei unserem Wunsch nach Normalität sehen wir uns als Teil der Gesamtgesellschaft und nicht in einer Sonderrolle. Das bedeutet, dass die Gemeinde Nordhorn die Notwendigkeiten zur Eindämmung des Virus anerkennt und unterstützt. Das Gottesdienstverbot darf aber kein Dauerzustand sein.

Selbstverständlich halten wir uns an die behördlichen und gesetzlichen Vorgaben. Dem dienen auch die Regelungen in diesem Schutzkonzept, das die Situation berücksichtigt, dass unsere freikirchlichen Gottesdienste nicht in einem großen Kirchenschiff, sondern in verhältnismäßig kleinem Kapellengebäude mit einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Gottesdienstbesuchern stattfinden.

Maßnahmen

  • Es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten.
  • Im Gottesdienstraum stehen die Stühle in einem Mindestabstand von 1,5 m nach links und rechts sowie nach vorne und hinten (Markierungen). Auch bei fest installierten Bänken oder Stühlen ist zwischen den Sitzplätzen ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Familien, die im selben Haushalt leben, dürfen zusammensitzen. Sind die Plätze belegt, sind nachkommende Gottesdienstbesucher auf andere Veranstaltungen, z.B. auf einen zweiten Gottesdienst zu verweisen.
  • Ist ein erhöhter Gottesdienstbesuch zu erwarten, der den vorhandenen reduzierten Platz (Stuhlzahl) übersteigt, wird durch ein Anmeldesystem (Listen, Ticketsystem, etc.) sichergestellt, dass der Gottesdienstbesuch geordnet und zahlenmäßig verantwortlich verläuft.
  • Auch bei der Nutzung von Verkehrswegen, insbesondere der Flure und Treppen, ist auf eine Einhaltung des Mindestabstandes zu achten (Abstandsmarkierungen für die Laufwege); erforderlichenfalls ist der entsprechende Bereich nur einzeln zu betreten.
  • Wo es baulich möglich ist, gibt es einen getrennten Zugangs- und Ausgangsweg in das Gemeindehaus bzw. in den Gottesdienstraum. Dies ist entsprechend zu beschildern und ggf. durch ein Leitsystem abzusperren.
  • Besucher sollten eine Mund-Nase-Bedeckung oder einen Mund-Nase-Schutz tragen. Jede/r sollte eine eigene Schutzmaske zum Gottesdienst mitbringen. Die Leitung der Gemeinde sollte sich jedoch darum kümmern, schnellstmöglich einen ausreichenden Grundbestand an Schutzmasken zu organisieren.
  • Es stehen in ausreichendem Maße Flüssigseifen, Handtuchspender und Desinfektionsspender zur Verfügung; diese sind regelmäßig zu nutzen. Handdesinfektionsmittel werden am Eingang bereitgestellt, Besucher sollten sich vor Betreten des Gemeindehauses die Hände desinfizieren.
  • Die Reinigungskräfte reinigen alle Räumlichkeiten; hierbei werden insbesondere Türklinken, Handläufe und Lichtschalter desinfiziert.
  • Im Gottesdienst verwendete Technik (Mikrofone, etc.) wird nach Ende des Gottesdienstes desinfiziert.
  • Auf regelmäßiges Lüften ist zu achten, da dies die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener Erreger reduziert.
  • Enge Räume im Gemeindehaus (insbesondere Teeküchen) sind – wenn überhaupt nötig – nur einzeln zu betreten.
  • Die Kollekte wird bargeldlos eingesammelt, also digital oder durch Überweisung. Wo das nicht möglich ist, wird nur am Ausgang ein Kollektenkorb bereitgestellt.
  • Leiser Gemeindegesang ist mit Mund-Nase-Bedeckung gestattet. Es sollte nicht aus Gesangsbüchern gesungen werden, sondern von Beamerfolien. Sollten Gesangsbücher benutzt werden, werden diese nach dem Gottesdienst desinfiziert. Oder es werden eigene Gesangbücher mitgebracht.
  • Keine Chöre, Orchester, Blasorchester; Musik nur durch einzelne Musikerinnen oder Musiker.
  • Beim Abendmahl kommen ausschließlich Einzelkelche zur Anwendung. Das zuvor mit Handschuhen geschnittene Brot wird den Teilnehmenden bspw. mit einer Greifzange in die Hand gegeben. Der Mindestabstand wird gewahrt.
  • Anstehende Taufen (üblicherweise Immersionstaufen, d.h. Ganzkörpertaufen) werden auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschoben.
  • So lange Kindergärten, Kitas und Schulen geschlossen sind, ist ein Angebot eines Kindergottesdienstes vor Ort nicht plausibel zu vermitteln. Momentan erscheint das Angebot eines Kindergottesdienstes aufgrund der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen nicht praktikabel. Wenn wieder möglich, gelten für das Kinderprogramm die gleichen Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen wie für den Gottesdienst. Infos und Anregungen für die Gestaltung eines Kindergottesdienstes gibt es unter: www.gjw.de/corona/kigo
  • Kirchencafé und Begegnungszeiten vor und nach dem Gottesdienst entfallen. Foyer- und Begegnungsbereiche sind vor und nach dem Gottesdienst nicht zugänglich. Gemeinsame Mahlzeiten nach dem Gottesdienst finden nicht statt.
  • Dem Wunsch nach Seelsorge und Segnung nach dem Gottesdienst wird nur unter den oben genannten Hygieneregeln nachgekommen.
  • Die Kontaktdaten der Gottesdienstteilnehmenden inkl. Zeitpunkt des Gottesdienstbesuches werden in einer Liste festgehalten, um Infektionsketten nachvollziehen zu können.
  • Die Gemeinde informiert über die Hygienestandards und Maßnahmen durch weitflächige Aushänge und Merkblätter (Infografiken in sechs Sprachen | „Aktuelle Informationen zum Coronavirus“)

Die Beachtung der vorgenannten Maßnahmen ermöglicht es, dass der Mindestabstand zu anderen Personen zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden kann und es zu keinem Körperkontakt kommt.

Im Übrigen gilt: Niemals krank in den Gottesdienst! Personen mit erkennbaren Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) kommen nicht in die Gottesdienste bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht auf Infizierung mit dem Coronavirus ärztlicherseits aufgeklärt ist. Hier sind alle gefragt, ihre gesundheitliche Situation gewissenhaft zu prüfen, um andere nicht in Gefahr zu bringen.

Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Gewährleistung der Seelsorge an Kranken und Sterbenden. Unter Wahrung der Abstandsregelung (kein direkter Körperkontakt) und weiterer Hygienemaßnahmen (Desinfektion, Mundschutz) sowie der Regelungen vor Ort in Krankenhäusern, Pflegestationen, Hospizen, Gefängnissen usw. soll den haupt- und ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern der Zutritt gestattet sein.

Trauergottesdienste in der Friedhofskapelle oder am offenen Grab finden unter Wahrung der Abstandsregelung (kein direkter Körperkontakt) und weiterer Hygienemaßnahmen (Desinfektion, Mundschutz) sowie der Regelungen der Friedhöfe statt.

Trauergottesdienste und Trauerfeiern in Gemeindehäusern unterliegen den gleichen vorgenannten Maßnahmen des Schutzkonzeptes.

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

  • Die betreffende Person wird zur ärztlichen Abklärung unverzüglich nach Hause geschickt.
  • Die Leitung der Gemeinde wird über die für den Gottesdienst zuständige Person (in der Regel Pastor/-in oder Gottesdienstleiter/-in) informiert.
  • Die Leitung der Gemeinde nimmt den Kontakt zum Gesundheitsamt vor Ort auf:
    Herr Dr. Gerhard Vogelsang
    Tel.: 05921-961859
    Mail: gerhard.vogelsang@grafschaft.de

Diese Maßnahmen und Handlungsanweisungen gelten ab sofort und bis auf Widerruf.

Nordhorn, den 14.05.2020
Diakonat Verwaltung

Geändert am 14.6.2020 auf Beschluss der Gemeindeleitung