Solidarität und Gemeinsinn in der Pandemie

UPDATE VOM 24.3.2021
Wir verlängern unseren Shutdown nochmals – voraussichtlich bis zum 18.4.2021.

UPDATE VOM 2.3.2021
Wir verlängern unseren Shutdown nochmals – voraussichtlich bis zum 28.3.2021.

UPDATE VOM 14.2.2021
Wir verlängern unseren Shutdown nochmals – voraussichtlich bis zum 7.3.2021.

UPDATE VOM 31.1.2021
Wir verlängern unseren Shutdown nochmals – voraussichtlich bis zum 14.2.2021.
Wir orientieren uns damit an den Verordnungen, die für viele andere Bereiche gelten.

UPDATE VOM 17.1.2021
Wir verlängern unseren Shutdown – zunächst bis zum 31.1.2021:
Wir verzichten auf Gottesdienste vor Ort in der Kirche. Wir bieten weiterhin einen Live-Stream-Gottesdienst an – eben ohne Besucher.

Keine Gottesdienste vom 16.12.2020 bis zum 10.1.2021

Worum geht es?

Immer mehr Menschen infizieren sich in der Grafschaft Bentheim mit dem Corona-Virus und erkranken an Covid-19. Es gibt leichte und schwere Verläufe der Krankheit. Leider versterben auch nicht wenige Menschen daran. In Absprache mit der Bundesregierung und den Regierungen der anderen Bundesländer hat die Regierung des Landes Niedersachsen eine weitreichende Verordnung erlassen, mit Hilfe derer die Infektionszahlen gesenkt werden sollen.

Verbunden mit dieser Maßnahme geht folgende Bitte der Landesregierung an die Bevölkerung:

Alle Gläubigen in Niedersachsen werden in den nächsten Wochen (…) um äußerste Zurückhaltung bei dem Besuch von Gottesdiensten (…) gebeten.

Niedersächsische Landesregierung

Im Klartext heißt das: Bitte besuchen Sie keine Gottesdienste!

Wie reagieren wir darauf als Kirchengemeinde?

Wir unterstützen das Anliegen der Landesregierung und halten die ergriffenen Maßnahmen für geboten und angemessen. Wenn wir als Kirchengemeinde das Anliegen dieser Maßnahmen ernst nehmen, dann sollten wir keine Gottesdienste mehr anbieten.

Daher werden wir zusammen mit vielen anderen gesellschaftlichen Gruppen und Akteuren in einen Shutdown gehen. Vom 16.12.2020 bis voraussichtlich zum 10.1.2021 werden keine Gottesdienste in der Kirche angeboten.

Sind Gottesdienste verboten?

Nein. In einem sehr eingeschränkten Rahmen dürfen Gottesdienste weiterhin stattfinden. Wenn aber niemand zu den Gottesdiensten kommen soll, dann sollten wir auch keine Gottesdienste mehr anbieten.

Darüber hinaus ist aber tatsächlich das Singen in Gottesdiensten verboten. Die Geschmäcker sind verschieden und der Bedarf nach Gesang ist unterschiedlich. Ein Gottesdienst ohne Gesang und damit ohne wesentliche Beteiligung der Gemeinde ist allerdings eine höchst freudlose Veranstaltung. Da hilft es auch wenig, wenn Musik über Lautsprecher eingespielt werden würde.

Gibt es also jetzt mehrere Wochen keine „Gemeinde“?

Nein. Es ist kein Gemeinde-Shutdown, sondern nur ein zeitlich begrenzter Shutdown von Gottesdiensten in der Kirche. Gemeindliches Leben soll, ja, muss weitergehen. Dazu dienen auch die aktuell laufenden Aktionen (Weihnachtstüte, Weihnachtsbrief, Anrufaktion, Wochenblatt, Christvesper per YouTube-Video und Audio-CD). Dazu gehört es auch, dass wir als Gemeinde miteinander in Kontakt bleiben. Wir wollen die Schwachen stärken, die Traurigen trösten, die Verzagten ermutigen und die Verirrten suchen.

Die Stärke von Gemeinde hat zwei Seiten: Das attraktive gottesdienstliche Leben, das für einen begrenzten Zeitraum entfällt. Die andere Seite der Stärke von Gemeinde ist ihre Gemeinschaft durch den Heiligen Geist. Wenn jeder von uns während des Shutdowns täglich fragt: Jesus, wo brauchst Du mich heute in Deiner Gemeinde – dann werden wir Wunder erleben.

Fällt der Weihnachtsgottesdienst aus?

Wir haben bereits im September beschlossen, in diesem Jahr am Heiligabend nur eine Video-Christvesper auf unserem YouTube-Kanal anzubieten. Das Video ist ab Heiligabend verfügbar. Wir laden dazu ein, auf diese Weise zu Hause einen Gottesdienst zu feiern. Eine Audio-CD des Gottesdienstes ist vorab erhältlich und muss bis zum 17.12.2020 bestellt werden.

Die Gottesdienste an den Weihnachtsfeiertagen fallen aus.

Hier geht es zur Video-Christvesper.

Wie kann ich als Einzelner zum Gelingen der Maßnahmen beitragen?

Wir rufen dazu auf, Kontakte zu vermeiden, wo das möglich ist. Wir ermutigen dazu, auch zu Weihnachten die Maßnahmen nicht zu umgehen – z.B. dadurch, dass vormittags die einen Gäste kommen und nachmittags die anderen und man am nächsten Tag vormittags zu den einen Freunden fährt und nachmittags zu den anderen. Wir wollen uns sehr zurückhalten. Wir wollen nicht ausreizen, was möglich ist. Wir wollen uns in diesen Wochen höchst verantwortlich verhalten.

Wird es Video-Gottesdienste geben?

Ja und nein. Die Video-Gottesdienste im Frühjahr hat es gegeben, weil verschiedene Mitarbeiter in Nachtschichten und mit unzähligen Überstunden ein Programm auf die Beine gestellt haben. Das ist so nicht mehr darstellbar. Außerdem haben sich zu den Aufnahmen jeweils mehrere Menschen (verschiedene Sprecher und Musiker) im Gemeindehaus getroffen. Das soll in der aktuellen Phase vermieden werden.

Wir bereiten aber seit einiger Zeit einen Live-Stream vor. Mittels des Live-Streams wird der Gottesdienst in der Kirche zeitgleich auf unserem YouTube-Kanal im Internet zu sehen sein. Teils sind die Vorbereitungen dafür bereits abgeschlossen, teils stehen sie noch aus. Wir hoffen sehr, dass es im neuen Jahr einen Live-Stream geben wird. Über den Start des Live-Streams werden wir rechtzeitig informieren.

Wann geht es wieder los?

Die aktuelle Planung sieht vor, dass der Shutdown bis einschließlich Sonntag, 10.1.2021 geht. Niemand kann aber voraussagen, ob dann die Infektionszahlen tatsächlich signifikant gesunken sein werden. Wir wünschen uns das sehr. Und je niedriger die Zahl der Neuinfektionen ist, desto besser. Dazu können wir alle mit unserem Verhalten beitragen.

Sollte sich die Wirkung des Shutdowns allerdings noch nicht ausreichend entfaltet haben, kann es zu einer Verlängerung kommen. Darüber werden wir die Gemeinde auf den bekannten Wegen informieren. Zentrale Informationsquelle ist dabei die Homepage: www.baptistenkirche-nordhorn.de